Ist SAP® zu vermessen?

Mindestens 2 Themen sind in Orlando unbeantwortet geblieben

Die SAPPhire ist zu Ende gegangen und es war wie immer eine schöne Veranstaltung mit vielen interessanten Themen. Eines jedoch hat gefehlt: Inhalte, Fragen und Diskussionen zum neuen Lizenzmodell der SAP®. Zufall oder Absicht? Sicherlich war der Zeitpunkt recht nah an der Veröffentlichung wesentlicher Inhalte zum neuen Lizenzmodell im April 2018. Daher war möglicherweise bei Redaktionsschluss für Themen und Inhalte zur SAPPhire die Brisanz des neuen Modells noch nicht bekannt. Dennoch wird in den Online Medien und anderen Foren dieses Thema intensiv diskutiert und hätte einen Platz auf der SAPPhire verdient.

Die 2 Themenschwerpunkte zu denen SAP® ihre Kunden heute weitgehend in der Dunkelheit tappen lässt, sind:

  1. Wie interpretiere ich als SAP® Kunde die vielen Änderungen insbesondere im Bereich der indirekten Nutzung?
  2. Wie erhebe ich die entsprechenden Nutzungsdaten (sofern ich gelernt habe, was genau zu erheben ist)?

In beiden Themenfeldern hält sich SAP® weitgehend bedeckt. Die DSAG diskutiert seit geraumer Zeit in ihren Foren verschiedenste Ansätze, wie die Inhalte des neuen Lizenzmodells zu verstehen sein könnten. Antworten gibt es derzeit noch eher wenig, dafür erstaunlich viele Hinweise darauf, dass das neue Modell den Kunden doch eigentlich ganz gut unterstützt. Hierbei wird darauf geschaut, dass die indirekte Nutzung mit dem neuen Modell sehr viel einfacher zu erheben sei. Was genau zu erheben ist wird aber nicht im Einzelnen ausgeführt. Da genau liegt jedoch das Dilemma der Kunden, die ihre konkrete Situation einschätzen können wollen.

Gibt es einen Grund für das Schweigen zu diesen Details? War die SAPPhire nicht der geeignete Rahmen diese aktuell sehr kritisch diskutierten Themen auf eine Plattform zu heben?

Den Kunden der SAP® ist durchaus daran gelegen, ihren Lizenzverpflichtungen gegenüber dem Softwarehersteller nachzukommen. Dabei sollte es allerdings mit vertretbaren Mitteln möglich sein, die eigene Systemumgebung und deren Nutzung(en) zu vermessen und aus den Ergebnissen unter Hinzunahme der eigenen Verträge und der SAP® Pricing Informationen ein bewertbares Ergebnis zu erhalten. Genau diese Vermessung stellt jedoch aktuell die Kunden vor große Herausforderungen. Dabei entstehen – sicherlich teilweise aus Unwissen über die korrekte Interpretation – bisweilen seltsame Rechenmodelle, die einem Unternehmer aus betriebswirtschaftlicher Betrachtung eigentlich die Nutzung von SAP® verbieten, sofern er sich nicht seine Marge für ein Geschäftsmodell zerstören lassen will. Das jedoch ist sicherlich nicht die Intention der SAP®, die ja gerade an der Geschäftstätigkeit ihrer Kunden gerne – und gut – verdienen möchte.

Insbesondere in Bezug auf die Frage des „Was muss ich genau analysieren?“ und „Wie analysiere ich meine Nutzungen?“ werden die SAP® Kunden heute weitgehend allein gelassen. Hier liegt der Ansatz der ConSalt Unternehmensberatung darin, den SAP® Kunden ein größtmögliches Maß an Sicherheit zu geben, indem wir gemeinsam mit unseren SAP® nutzenden Kunden deren Verträge analysieren, die Geschäftsprozesse auf mögliche Risiken in Bezug auf das neue Lizenzmodell der SAP® überprüfen und anschließend eine Bewertung der Risiken vornehmen.

Sind diese Fragen auch für Ihr Unternehmen von Bedeutung? Finden Sie bei uns Ihren Ansprechpartner: Oliver Schmidt

Über den Autor

Portrait Oliver Schmidt

Oliver Schmidt ist Partner der ConSalt Unternehmensberatung GmbH.
Mit mehr als 20 Jahren Erfahrung in der IT Branche liegen die Kernkompetenzen des diplomierten Betriebswirts vor allen Dingen auf den Bereichen SAP und der Etablierung von SAM Prozessen im Konzernumfeld. 

Kategorie:

IT

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