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Die Post stellt ihre Fahrzeuge auf E-Mobilität um

Mit den sogenannten Streetscootern, baut der Postkonzern eine eigene Elektromobilflotte auf, die noch in diesem Jahr großflächig in Deutschland eingesetzt werden soll. Das Konzept für die Fahrzeuge stammt ursprünglich von einem Startup aus dem Umfeld der RWTH Aachen, welches 2010 durch die Post übernommen wurde.
Ein Anspruch des global agierenden Logistikdienstleisters ist es dabei nicht, klassischen Autoherstellern wie Mercedes, Nissan, VW oder dem weltweit bekanntesten Elektromobilitäts-Vertreter Tesla direkt Konkurrenz zu machen. Im Zentrum steht neben dem Nachhaltigkeitsgedanken dabei vor allem die Kosteneffizienz. Nach und nach soll die aktuelle Flotte so umgerüstet werden und alleine in diesem Jahr schon 2.000 mit Elektroantrieb losrollen.
Zwar soll die Vermarktung der Wagenflotte ein mittelfristiges Ziel sein, die Firmengründer Achim Kampker und Günther Schuh richten sich mit ihrem Konzept allerdings nicht an Privatverbraucher: Aktuelle Modelle sind ausschließlich als Zweisitzer mit entsprechendem Laderaum vorgesehen. Auch eine Klimaanlage ist aufgrund der häufig geöffneten Türen nicht vorgesehen, sondern nur eine Sitzheizung für den Winter. Und mit 80 Kilometern Reichweite und einer Maximalgeschwindigkeit von 80 km/h ist der Wagen durchaus für den Stadtverkehr geeignet. In einem Interview mit der Stuttgarter Zeitung sprach Professor Kampker bereits im letzten Jahr über seine Forschung und die Möglichkeiten der E-Mobilität.

Kategorie:

Wissenschaft

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